Bekanntgabe der Preisträger 2006

14. Dezember 2011

Die Frechener Kulturstiftung trägt zum 14. Mal seit 1972 im KERAMION den Wettbewerb um den Frechener Keramikpreis aus. In der Eröffnungsfeier am Sonntag, den 3. Dezember 2006 wurden die drei Preisträgerinnen bekannt gegeben: Imke Freiberg, Aino Nebel und Susanne Petzold.

Ein zusätzlich von der Fachzeitschrift KeramikMagazinEuropa, herausgegeben von der Frechener Ritterbach Verlag GmbH, ausgelobte vierte Preis ging an Marianne Eggimann.

Der Keramikpreis der Frechener Kulturstiftung versteht sich als Förderpreis für keramische Nachwuchskünstler im Alter von bis zu 35 Jahren, die ihre Tätigkeit in Deutschland ausüben. Die Höhe des Preisgeldes beträgt für alle vier Auszeichnungen jeweils 1.500 €.

Die fünf Vorschlagberechtigten Michael Cleff (Keramiker), Gabi Dewald (Fachjournalistin),  Doris Kaiser (Keramikerin), Martin Neubert (Keramiker) und die Galeristin Renate Wunderle wählten als Jury, zusätzlich um die Kunsthistoriker Gabi Beßler und Dr. Rüdiger Joppien erweitert, die Preisträgerinnen aus den 14 eingeladenen Wettbewerbsteilnehmern aus.

Die Auswahl macht deutlich, dass sich ein Trend der letzten Jahre fortsetzt: Der Frauenanteil mit 12 Keramikerinnen ist ausgesprochen hoch. Der geschlossene Eindruck der qualitativ beeindruckenden Ausstellung resultiert sicher auch aus der Tatsache, dass viele helle Porzellanarbeiten eingereicht wurden. Inhaltlich lassen sich zwei Hauptthemen ausmachen: Vier verschiedene Gefäßpositionen zeigen, dass das Gefäßthema noch längst nicht überholt ist. Zum anderen fällt die Tendenz zu erzählerisch-figurativen plastischen Arbeiten auf, die intensiv auf die Gefühlswelt der Betrachter abzielen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 11. Februar 2007 zu sehen.

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